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11. Bewohnerzimmer

Das genauere Ausgestalten der Bewohnerzimmer geschah einerseits mit dem Wissen, daß Bewegungsraum gerade für nicht mehr so flexible Personen sehr wichtig ist, aber andererseits gerade dieser Bewegungsraum auch Umbauter Raum ist, der immense Kosten verursacht. Da ist einmal die Forderung des KDA nach größeren Bewohnerzimmern – 23qm werden gefordert -, aber da ist auch die Obergrenze von 18qm für die Förderung eines Doppelzimmers. Ich habe diesen Zwiespalt dadurch zu lösen versucht, indem ich einen Teil des persönlichen Freiraums der Bewohner in Sitzecken gegenüber den Zimmern gelegt habe – in einen Bereich, der mehr zum öffentlichen Leben gehört und dem Bewohner hilft, Kontakt zu anderen Menschen zu halten.